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Der Weg in die Selbständigkeit

"Welchen Tag haben wir?" fragte Pooh. "Es ist heute." quickte Ferkel. "Mein Lieblingstag!" sagte Pooh.

 

Da kann ich Winnie Pooh nur zustimmen, denn ab sofort ist der 2.3. mein Lieblingstag: Mit heutigem Tag habe ich mein Unternehmen gegründet. Jetzt fragst du dich bestimmt warum der 2.3. und nicht der 1.3., richtig?

Das ist schnell und leicht erklärt: 2+3=5, die Zahl 5 begleitet mich schon von Geburt an und ist für mich sozusagen eine Glückszahl :-)

 

 

"Und plötzlich weißt du: Es ist Zeit etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen."

Meister Eckhart

Witzig, da plant man sein Leben und dann kommt letztendlich doch meist alles anders. Nicht im Traum hätte ich vor einigen Jahren daran gedacht, mein eigenes Unternehmen zu gründen. Wenn wir ehrlich sind, ist es doch als Angestellter sehr bequem: man bekommt 14 Gehälter, auch wenn man krank ist und sich zu Hause auskurieren muss, man hat 5 Wochen Urlaub, man muss sich einfach um nichts kümmern (außer um seinen Job :-)). Ich traue mich sogar zu sagen, dass man es als selbstverständlich betrachtet, dass am Ende des Monats das Gehalt am Konto ist. Als Selbständiger sieht die Sache etwas anders aus: Plötzlich übernimmt man Verantwortung für sich selbst. Man bewegt sich quasi außerhalb der sogenannten Komfortzone und dem gewohnten Sicherheitsnetz. Klingt doch super, oder? Denn so wächst man über sich hinaus, lernt wieder dazu, entdeckt vielleicht vollkommen neue Seiten an sich selbst und ist voll motiviert mit dem Herzen dabei. 

 

Ich habe vorerst einen Kompromiss für mich beschlossen - so ganz mutig bin ich dann doch wieder nicht, dass ich alles auf eine Karte setze und meinen Bürojob im Familienunternehmen kündige. Abgesehen davon, macht mir mein Bürojob ja auch Spaß und ich bin bei meiner Familie. Deshalb bin ich zu Beginn nur Mittwoch und Freitag in der Praxis und die restlichen Wochentage im Büro.  Aber wer weiß, vielleicht bewege ich mich doch eines Tages ganz aus meiner Komfortzone raus...

 

"Ein neuer Weg ist immer ein Wagnis. Aber wenn wir den Mut haben loszugehen, dann ist jedes Stolpern und jeder Fehltritt ein Sieg über unsere Ängste, unsere Zweifel und Bedenken."